Fa. Coradol

Die Fa. Coradol Pharma GmbH wurde aus wirtschaftlichen Gründen zum 31.03.2017 liquidiert. Noch vorhandene Warenlagerbestände sind über unsere Versandapotheke https://www.medifux.eu/ oder über die Tel.Hotline 0800 145 4 145 bestellbar.

Coradol Produkte

Cankerol

Anwendung:

Cankerol/ Cankerol forte dienen zur Anwendung  bei allen Formen der Gastritis, hyperacider und anacider, akutem und chronischem Ulcus ventriculi und duodeni, bei Gastralien, bei erhöhter Motilität des Magens und Darmes (z.B. psychosomatisch bedingt), bei funktionellen Magen- und Darmbeschwerden.


Zusammensetzung

100 g Flüssigkeit enthalten:
Wirkstoffe: Sedum acre D4 7,7 g, Salvia officinalis Ø 7,7 g, Baptisia D4 1,93 g, Viscum album D1 7,7 g, Carbo vegetabilis D6 0,2 g, Marsdenia condurango Ø=D1 15,0 g, Iodum D4 0,77 g,
sonstige Bestandteile: Ethanol 96 %(V/V), gereinigtes Wasser

Eigenschaften

Cankerol und Cankerol forte sind Jod-Condurango-Präpa­rate, deren Wir­kung auf die homöopathische Verschüttelung des elementa­ren Jods in steigender Potenz und den Inhaltsstoffen der Condurangorinde zurückzufüh­ren sind, wobei Baptisia, Sedum, Carbo vegetabilis und Carduus marianus in unterschiedlichen Potenzen sinnvoll auf das Stoffwechselge­schehen der Verdauungsorgane u.a. die Belegzelle steuernd, angreifen. So ist Cankerol / forte bei anaciden wie bei hyperaciden Zuständen des Magens anzuwenden, und auch bei den häufig schwer zu therapierenden Gastritiden und Ulcera durch Infektionen von Helico­bacter pylori.
Die Therapie wäre mit Cankerol forte zu beginnen und mit Can­kerol fortzuführen. Auf eine der Erkrankung angemessene Lebens­weise wäre außerdem hinzuweisen. Die diesen Magenerkrankungen häufig zu Grunde liegenden psychogenen Ursachen sollten ergründet und gleich­zeitig mitthe­rapiert werden.

Handelsformen                   

Cankerol, 50ml: 10030002


Finil

Anwendung:

Zur allgemeinen Rheumatherapie, zur Behandlung akuter und chronischer Erkrankung der Muskulatur und der Gelenke.


Zusammensetzung

100 g Flüssigkeit enthalten:
Wirkstoffe: Croton tiglium D3 10,0 g, Citrullus colocynthis D3 10,0 g, Aconitum napellus D5 10,0 g, Rheum D5 10,0 g, Veratrum album D3 10,0 g, Strychnos nux-vomica D3 10,0 g, Phytolacca D2 10,0 g
sonstige Bestandteile: Ethanol 20 %(V/V)

Eigenschaften

Eine sinnvolle Alternative zur allopathischen Behandlungsweise des rheu­matischen Formenkreises stellt das homöopathische Complex-Mittel Finil dar. Die rheumatischen Erkrankungen umfassen eine Reihe von Krankheitsbildern, die als gemeinsames Kennzeichen eine Schädigung des mesenchymalen Gewebes darstellen. Früherkennung und Frühbehandlung sind deshalb dringend geboten. Entsprechend der therapeutischen Möglich­keiten der Einzelpotenzen von Finil steht die  Schmerzbehandlung des Muskel- und Gelenkrheumas im Vordergrund.
Aconitum, Colocynthis, Nux vomica und Phytolacca ergänzen sich gegen­seitig und führen meist nach einer Erstverschlimmerung der Beschwerden zur Schmerzfreiheit.
Finil sollte in Kombination mit Girha N gegeben werden, denn beide Arzneimittel sind eine aufeinander abgestimmte Kombination, die neben der Schmerzminderung durch Aktivierung immunstimulierender körpereigener Stoffe den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen vermö­gen.

Handelsformen                   

Finil, 50 ml: PZN 0384963


Baunscheidt Öl BZ

Zusammensetzung

1g Lösung enthält:

Komponente 1:
Histamindihydrochlorid 10 mg

Komponente 2:
Nelkenöl 30 mg
Wacholderöl 30 mg

Hilfsstoffe: Colophonium, Ethanol, gereinigtes Wasser

Das Baunscheidt-Verfahren


Das Baunscheidt-Verfahren wurde im Jahr 1848 durch den Ingenieur Carl Baunscheidt erfunden. Von Gicht und rheumatischen Schmerzen der rechten Hand geplagt, saß dieser an einem Sommerabend in seinem Garten während eine Mückenplage seine kranke Hand zerstach. Die Pusteln auf der Hand am nächsten Morgen waren nicht verwunderlich, aber das Verschwinden der rheumatischen Beschwerden. Die Erfindung bestand nun darin,, diese Mückenstiche nachzuahmen: Ein Nadelgerät, später als Lebenswecker bezeichnet, sowie ein Hautreiz-Öl, welches die Quaddeln auf der Haut erzeugt. Das Verfahren wurde an vielen Kranken erprobt, von der damaligen Bonner Medizinischen Fakultät empfohlen und ging als Heilverfahren durch die ganze Welt. Insbesondere in der Seefahrt der damaligen Zeit gehörte der Lebenswecker und das Baunscheidt-Verfahren zur medizinischen Ausstattung vieler Schiffe. Um 1900 praktizierten in Deutschland noch über 300 Ärzte ausschließlich das Baunscheidt-Verfahren. Mit der Entwicklung der chemischen Pharmazeutika wurde dieses geniale Verfahren Ende des 20. Jahrhunderts fast ausschließlich nur noch von Heilpraktikern angewendet. Aufgrund arzneimittelrechtlicher Restriktionen verschwand 1999 trotz regen Nachfragen das letzte histaminhaltige Baunscheidt Öl aus den Apotheken. Erst seit 2002 konnte wieder ein rechtlich unzweifelhaftes Baunscheidt Öl mit einer Histaminkomponente auf den Markt gebracht werden.

Handelsformen                   

Baunscheidt Öl BZ, 50 ml: PZN 359971

Hinweis: weitere Informationen zum Baunscheidt-Öl hier!



Schriftgröße: Normale SchriftgrößeVergrößerte SchriftMaximale Schriftgröße

Heilig Geist Apotheke

Leitung: Frau Dr. rer. nat. Jutta Bender-Fuxius
Apothekerin

Grasegger Straße 105
50737 Köln

Rufen Sie uns an:

0221 - 2004680

E-Mail: Zum Kontaktformular
Fax: 0221 - 20046829

Rufen Sie uns an:

0221 - 2004680

Öffnungszeiten

Montag - Freitag
8.00 Uhr - 19.00 Uhr, durchgehend
Samstag
10.00 Uhr - 14.00 Uhr